AAA GeldanlageNachhaltige Geldanlage - Saubere RenditeDer Begriff der Nachhaltigkeit kommt aus der Forstwirtschaft und bedeutet, nie mehr Bäume abzuholzen, als nachwachsen können. Auf Geldanlagen übertragen, heisst das, nur da investieren, wo kein Raubbau an der Umwelt getrieben wird. Eine Kilowattstunde aus der Steckdose kostet in Oesterreich im Schnitt ca. fünf Cent weniger als in Deutschland. Der Grund: Der Verbund Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG als Marktführer gewinnt 90 Prozent des Stroms aus Wasserkraft. Preiserhöhungen für Öl, Kohle oder Gas haben kaum einen Einfluss auf die Gesamtproduktionskosten. Das freut nicht nur Verbraucher, sondern auch Anleger. Wer bei der Geldanlage nicht nur auf Rendite achtet, sondern ethische Kriterien anlegt, fährt langfristig besser, sagt das Schweizer Investmenthaus Sarasin. Für Firmen verschiedener Branchen wurde der Zusammenhang zwischen der Kursentwicklung und einer Geschäftspolitik, die auf umweltfreundliche Technologie setzt untersucht. Aktien der Unternehmen, die zu den Vorreitern in dieser Nachhaltigkeitsanalyse zählen, schnitten über einen Zeitraum von 5 Jahren um 100 Prozentpunkte besser ab als der Durchschnitt ihrer Branche. Besonders gute Ergebnisse lieferten ökologisch vorbildliche Firmen aus der Energie- und Automobilwirtschaft sowie einige Ölkonzerne. RohstoffeGeldanalge in Rohstoffe kann ebenfalls sehr interesant sein: China und Indien wachsen und hungern nach Rohstoffen. Die sind jedoch nicht beliebig vermehrbar. Der Nachfrageüberhang treibt die Preise. Anleger können daran verdienen. Rohstoffe entwickeln sich oft gegenläufig zu Aktien. Eine Rohstoff-Beimischung senkt somit eher das Gesamtrisiko eines Wertpapierdepots. Wenn viele Anleger bei dem Wort 'Rohstoff' meist Edelmetalle und Öl assoziieren, so sollten die konsumierbare Rohstoffe wie Getreide, Fleisch, Kaffee und Baumwolle nicht vergessen werden. Bei einer wachsenden Weltbevölkerung dürften sie eine stärkere Bedeutung bekommen, sprich die Preise werden mittel- bis langfristig steigen. |